Programme

Musica e parole bietet ein breit gefächertes Repertoire, das die Auswahl nicht leicht macht, weil so vieles Schöne dabei ist. Man möchte einfach alles erleben! Engagieren Sie uns doch gleich mehrmals!
Wählen Sie aus den Top 5, unseren beliebtesten und meist gespielten Programmen! Oder lassen Sie sich von einem der anderen Programme verzaubern! Jedes Programm dauert
ca. 70 Minuten und kann auf Wunsch verlängert oder geteilt werden, so dass es perfekt in
Ihre Veranstaltung passt.


Top 5 - die beliebtesten Programme

Berlin? Da könn' wa'n Lied von singen!


Die Berlin-Revue mit Liedern, Gedichten und Szenen. Von Claire Waldoff bis Kurt Tucholsky. Der Renner!
Die janze Berliner Geographie könn’n Se in Musik jesetzt findn.
Vom Alexanderplatz bis zum Schlesischen Tor, von der Krummen Lanke bis nach Köpenick, vom Kurfürstendamm bis zum Wannsee.
Bekannte Titel: „Wer schmeißt denn da mit Lehm", „Das war sein Milljöh", „Sehn Se, das ist Berlin" u.v.m. Muß doch wat dranne sein! Kommse kieken!
Volà, un homme!

Eine musikalisch-literarische Tratschstunde im Hause Goethe in Weimar!
Was Goethe geschrieben hat, weiß doch jeder...Nun erfahren Sie, was seine Zeitgenossen über ihn geschrieben haben. Besucher legten im Foyer des Hauses am Frauenplan ihre Brillen ab - Goethe hasste es angeblich, in spiegelnde Gläser zu schauen. Wer in die Hauptstadt des Großherzogtums kam und etwas zu erzählen hatte, suchte den Weltberühmten auf. Nun treffen Sie ihn persönlich!
Sie hören „Mein Ruh ist hin“, „Heideröslein“, "Das Veilchen" und viele weitere Lieder nach Goethe-Gedichten von Franz Schubert, Robert Franz, Mozart, Beethoven.

Berlin- Wien - Paris

Ohne anstrengende Reisestrapazen werden Sie in die Metropolen der Operette entführt! Die Operette ist tot? Es lebe die Operette!!! Zurück zu den Anfängen der Operette mit Musik von Paul Lincke, Walter Kollo, Johann Strauß, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Jaques Offenbach u.a.
Sie schwelgen in bekannten Melodien wie „So stell ich mir die Liebe vor“ oder „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ und bleiben kaum auf den Plätzen bei der "Berliner Luft“.

Kriminaltango

Rote Laterne, Dunkle Gestalten... Das schaurig-schöne Programm rund um die Straftat – gesträubte Nackenhaare und Gänsehaut inklusive. Klassisch-kriminelle Zugstücke von Heinrich Heine und Adelbert v. Chamisso bis Friedrich Hollaender, Frank Wedekind und Bertolt Brecht. Sie tauchen ein in die Unterwelt und lernen „Mackie Messer“ und „Die Kleptomanin“ kennen und treffen "Erich" auf dem „Bösen Markt“. Am Ende tanzen Sie den „Kriminaltango“, aber lieber nicht mit „Der Mutter des Mörders“.

Wann bitte geht der nächste Schwan?

Lachen ist gesund: populäre Opernarien aus dem Repertoire der Primadonna - und die schönsten Anekdoten aus der Theaterwelt. Sie werfen einen Blick hinter die Theaterkulissen und erfahren Skurrilitäten aus der Operngeschichte. Heitere Geschichten und Anekdoten von Diven, Tenören und Kunstmanagern bilden den Rahmen für eine Auswahl der schönsten Bravourarien. Sie genießen Musik aus u.a. „Die lustigen Weiber von Windsor“,
„Der Freischütz“, „Die Entführung aus dem Serail“ , „La Bohème“, „Die Fledermaus“
und „Hoffmanns Erzählungen“.


Weitere Programme

Hier finden Sie weitere beliebte und oft gespielte Programme, unterteilt in Rubriken, so dass für Ihre Veranstaltung das Passende dabei ist. Ob Thema Sanssouci, Liebe, Herbst oder Russland, Sie werden hier fündig! Ihr Thema ist tatsächlich noch nicht dabei? Musica e parole stellt auf Wunsch Ihr ganz persönliches Lieblingsprogramm zusammen.

Gute Unterhaltung
Im Grunewald ist nicht nur Holzauktion
Historischer Prominentensalon rund um die schicken Villen im Grunewald.
Viel Holz fiel zum Verkauf an, als das Areal als idealer Wohnplatz für großstadtmüde Mitglieder der „High Society" entdeckt wurde: Brigitte Mira, Ilse Werner,Zahra Leander und Harald Juhnke sind nur einige der Berühmtheiten, die dort zu Hause waren. Sie hören u.a. „Im Grunewald ist Holzauktion!" , „So oder so ist das Leben", „Beim erstenmal da tuts noch weh“ oder „Ach Jott, wat sind die Männer dumm“.


Einmal Europa und zurück
Eine musikalische Europareise auf den Verkehrsadern der Unterhaltungsmusik.
Chansons, Schlager, Volks- und Operettenlieder entführen Sie nach „Wien, der Stadt meiner Träume“, zu den "Moskauer Abenden" und nach „Granada“. Wir zeigen Ihnen den „Frühling in San Remo“ und „La vie en rose“. Nach „Greensleeves“ kommen Sie zurück und freuen sich über die "Berliner Luft".


Viva la Diva!
Ein musikalischer Theaterabend mit und über Primadonnen.
Denn sie sind die wahren Königinnen der Oper: launisch, eitel, süchtig nach Luxus, tyrannisch und vor allem skandalumwittert. Es wird eingeladen zu einem höchst vergnüglichen Abend mit Musik, Spielszenen, Anekdoten und Sie bekommen die Gelegenheit, einen Blick in die Künstlergarderoben und hinter die Szene zu werfen. Sie erleben den Star der Händeloper Francesca Cuzzoni und die Lieblingsdiva Friedrichs des Großen, Elisabeth Mara. Eine Anekdote über Maria Callas darf natürlich nicht fehlen! Sie hören Arien aus "La Traviata", "Lucia di Lammermoor", "La Bohème" u.a. Spielszenen von Rudolf Gäbler.


Ich spiel mit dir
Untersuchungen im Grenzland zwischen Spaß und Ernst
Spielen wir die Unschuld vom Lande, mit dem Feuer oder doch lieber Roulette? Spielen ist also eine ernsthafte Sache – nehmen wir das Leben spielerisch ernst! Sie dürfen mitspielen mit u.a.: „Ich spiel mit dir", „Man müsste Klavier spielen können", „Spiel ich die Unschuld vom Lande" oder „Jay, Mamám". Dazu gibt es Gedichte und Prosa von Hans Fallada, Eugen Roth, Alexander Puschkin und Stefan Zweig.


Man hat's nicht leicht
Vergnügliche Betrachtungen über den Umgang mit den Tücken des Alltags
Der Teufel steckt im Detail! Sie kennen die Situation: Eigentlich ist alles in Ordnung, aber irgendein kleiner Dämon streut Sand ins Getriebe des Alltags und plötzlich ist alles ganz anders: nämlich es funktioniert nichts mehr! Ärgern Sie sich nicht, sondern singen Sie sich eins mit „Man hat's nicht leicht", „Wir armen, armen Mädchen", „Die Birnbaum- Rhapsodie",
„Er ist immer sooo müde", oder „Glück ist ein schöner Traum". Dazu muntern Sie Texte auf von Karl Valentin, Paul Watzlawick, Johann Wolfgang von Goethe, Ephraim Kishon u.a.


Mir ist heut so nach Tamerlan
Lebenslust und Lebensfrust - alles, was das Chanson zu bieten hat
Ach, wie mich das aufregt: Eine Diseuse denkt über ihre Verhältnisse und Sie sind hautnah dabei! Sie philosophieren mit uns „So oder so ist das Leben“, sie beobachten die "Enthüllungen einer Stripteasetänzerin" und entscheiden: „Im Theater ist nichts los“. Endlich erfahren Sie, wie das Gericht boef "Stroganoff" entstand. Nach „Centmille chansons“ sagen Sie zum Kellner: „Herr Ober, zwei Mokka!“ Musik von Rudolf Nelson, Theo Mackeben, Georg Kreisler, Franz Grothe, Günter Neumann, Friedrich Hollaender und Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Eugen Roth.
Feste Feiern
Ich schenk mein Herz oder Von ewiger Liebe
Musik zum Schwelgen und Träumen zum Valentinstag, zur Hochzeit oder zum Jubiläum.
Es erwarten Sie unsterbliche Titel wie „Ich bin verliebt“, „Ich hätt getanzt heut nacht“ „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ oder „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ Dazu werden herzerfrischende Texte zum Thema Zweisamkeit serviert.
Frühlingsgefühle
Der Beitrag gegen Winterdepressionen und Frühjahrsmüdigkeit
Sie kommen nicht umhin, sich mit diesem Programm zu echter Frühlingslaune anstecken zu lassen! Sie erleben u.a. „Das ist der Frühling von Berlin“ oder auch den „Frühling in Wien“. Sie summen zu „Volare“ oder „Es grünt so grün“, hören „Frühlingsstimmen“ und wissen „Liebe ist mehr als ein Wort".
Alles was du kannst, das kann ich viel besser
Das Musicalprogramm zum Internationalen Frauentag und für Frauen und Frauenliebhaber
Sie glauben, Sie sehen ein neues Musical! Broadwaymäßig servierte Songs von Irving Berlin, Jule Styne, Stephen Sondheim, Andrew Lloyd- Webber und Leonard Bernstein. „There's No Business Like Showbusiness”, „Kann eine Frau nicht sein wie ein Mann“, "Wenn ich einmal reich wär", „Don't Cry For Me, Argentina”, „Summertime“ und und und! „Mit 'nem Teelöffel Zucker“ runden wir das starke Frauenprogramm ab.
Wein, Weib und Gesang
Trinklieder bis zur Champagnerlaune oder Ein Herbsttag wie ich keinen sah
Vom zünftigen „Ergo bibamus" bis zum „Feuerstrom der Reben" aus der Fledermaus von Johann Strauß ist hier für jeden Weingeschmack etwas dabei! Zwischendurch hören Sie heitere Geschichten von und um Liebhaber eines guten Tröpfchens. Da kommt Durst und Stimmung mit Musik von Johann Strauß oder Texten von Erich Kästner oder Heinz Ehrhard. Mit dabei sind Liebhaberstücke wie „Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär" oder die „Schwips-Polka". Öffnen Sie schon mal den Wein, die Musik spielt gleich auf!
Die Weihnachtsnachtigall
Die Weihnachtsnachtigall besingt mit ihrer virtuosen Kehle eine märchenhafte Zeit!
Sie erleben Ihr Weihnachtsprogramm mit betörend schönem klassisch-virtuosem Gesang und bezaubernder Moderation. Als Überraschung kommt Weihnachtspost von Mutter Goethe und Robert Schumann! Und natürlich eine schöne Weihnachtsgeschichte...
Sie hören „Rejoice, o Daughter of Jerusalem, die „Traumerzählung der Gretel“ , Weihnachtslieder von Peter Cornelius, das "Ave Maria" von Bach/Gounod und weitere beliebte Lieder aus der schönsten Zeit des Jahres. 
Christkind verkehrt
Weihnachten kommt immer so plötzlich....
Da geht es dann auch schon mal weniger besinnlich sondern eher turbulent zu, Pannen sind vorprogrammiert und der Gesang ist nicht nur klassisch sondern vor allem swingend bis fetzig! Ein schönes Fest mit der richtigen Botschaft wird es am Ende natürlich trotzdem. Knecht Ruprecht, die Heinzelmännchen von Köln und Santa Claus wünschen frohe Weihnachten!
Von guten Mächten
Das etwas nachdenkliche Weihnachtsprogramm
„Von guten Mächten wunderbar geborgen…" . So beginnt einer der bekanntesten Liedtexte des Dichters und Schriftstellers Dietrich Bonhoeffer. Liedstrophen von Jochen Klepper und Dietrich Bonhoeffer werfen Schlaglichter, wecken musikalisch- literarische Assoziationen und Neugier auf fremde Kulturen. Den Mittelpunkt bildet ein „Gloria" von Rudolf Gäbler. Außerdem kommen Karl Kraus, Walter Jens und Peter Härtling zu Wort, und es gibt Geschichten aus der Mongolei, aus Indien und aus dem Talmud, "Wenn ich mir was wünschen dürfte" und das „Groschenlied" von Friedrich Hollaender sowie die „Weihnacht" von Nico Dostal und „Nacht und Träume" von Franz Schubert dürfen nicht fehlen.
Literaten mal ganz anders
Denn alle Lust will Ewigkeit
Ein Abend über Friedrich Nietzsche als Lyriker, Musiker und Künstler

Friedrich Nietzsche, der Philosoph des Übermenschen, der Dichter des Zarathustra, der Pfarrerssohn aus Röcken bei Lützen, ein vernichtender Kritiker des Christentums. Ein Name, fast versunken im Sumpf nationalsozialistischer Deutung und des Missbrauchs. Und doch einer der größten Stilisten der deutschen Sprache, ein Dichter mit bestürzender Wortkraft und brillantem Ausdrucksvermögen, der viele bedeutende Künstler in seinen Bann zog. Eine sich selbst verzehrende Flamme, die in geistiger Umnachtung verlosch. Neben dem Liebestod der Isolde aus „Tristan und Isolde" und den "Wesendonck-Liedern" von Richard Wagner hören Sie selten aufgeführte Lieder von Friedrich Nietzsche.
Karl Kraus und Wien
Das Flair der Stadt Wien in der Zeit von 1865 bis 1938
Sie werden entführt in eine Zeit, in der Wien seine heutige Gestalt annahm und die Ringstraße und die kaiserlichen Prachtbauten, aber auch sozialen Einrichtungen des „roten Wien" der 20er Jahre entstanden. In dieser in jeder Hinsicht aufregenden Zeit war Wien die Welthauptstadt aller Künste. Hier lebte auch der Satiriker, Lyriker und Dramatiker Karl Kraus (1874-1936), der in seinen Werken und in seiner Zeitschrift „Die Fackel" seine Zeit und die Ereignisse in der Stadt Wien mit seinem mitunter schwarzen Humor kritisch begleitete. Dazu erklingt als musikalisches Kontrastprogramm die gemütvolle und operettenselige Musik dieser Zeit: Wiener Lieder, Couplets, Chansons u.a. von Johann Strauß, Oscar Straus, Robert Stolz und Franz Grothe. Ferner erklingt Musik von Jaques Offenbach und Lieder nach Gedichten von Karl Kraus in der Vertonung von Rudolf Gäbler.
Vom Rhein an die Seine
Heinrich Heine - Spielmann der Liebe und der Revolution
Am 17. Februar 2006 jährte sich zum 150. Mal der Todestag des deutschen Dichters Heinrich Heine, der in seinem Vaterland nicht gelitten war und deshalb nach Frankreich ins Exil musste. Heine wurde vom Publikum geliebt und von der Obrigkeit verdammt. Ein Schicksal, das er mit anderen Dichtern seiner und unserer Zeit teilt. Rudolf Gäbler hat sieben Gedichte von Heinrich Heine neu vertont. Kombiniert werden diese Lieder mit Gedichten und Texten von Wolf Biermann, Adelbert von Chamisso und François Villon und Heine-Vertonungen des
19. Jahrhunderts.
Säusle, liebe Myrte
Clemens Brentano - ein Leben zwischen Demut und Ekstase
Zunächst lernen Sie mit eindrucksvoller Lyrik und Liedvertonungen von Gustav Mahler das exzessive und widersprüchliche Leben des Dichters kennen. Dann tauchen Sie ein in "Das Märchen von dem Myrtenfräulein". Rudolf Gäbler hat die darin vorkommenden Gedichte zauberhaft vertont.
Frauenzimmer in der Musik
Die Engel singen Mozart
Eine Begegnung mit Mozarts Frauengestalten
Freuen Sie sich auf Musik u.a. aus „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte und auf einige interessante Damenbekanntschaften! Sie hören interessante Details über Mozarts Beziehungen zu seiner Mutter und Schwester, zu Aloisia und Constanze Weber. Sie erhalten Einblicke in die „Bäsle- Briefe" und anderen Briefe, außerdem erklingen die Arien des Blondchen (Entführung), die „Rosenarie" der Susanna (Figaro), die Arie der Pamina (Zauberflöte), eine Elvira- Arie (Don Giovanni), die „Felsenarie" der Fiordiligi (Cosi fan tutte) und drei Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart.
Ein Frauenzimmer kann kein Genie sein
Ein Einblick in das Leben der Musikerin, Komponistin und Dirigentin Fanny Hensel
(geb. Mendelssohn)

Ein zumindest ebenso begabtes Kind wie ihr vier Jahre jüngerer Bruder Felix - doch musste sie als Mädchen zurückstehen. Ihr Selbstbewusstsein wurde klein gehalten und sie wurde auf ihre künftige Rolle als Ehefrau und Muttervorbereitet. Ihr Bruder förderte sie keineswegs, sondern verleibte mehrere ihrer Lieder seinen eigenen Liedsammlungen ein, ohne sie als Urheberin zu nennen. Keinesfalls verbittert zog sich Fanny ins Private zurück und machte ihr Haus zum Konzertsaal, wo die Mehrzahl ihrer rund 400 (!) Kompositionen uraufgeführt wurden. Eine Hommage an diese faszinierende Frau mit Musik von Fanny Hensel Mendelssohn, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach und Charles Gounod.
Die Zauberfrau
Alma Mahler-Werfel - Ein Leben als Kunstwerk
Sie war attraktiv, hatte ein untrügliches Gespür für das Geniale und übte eine starke Anziehungskraft auf die Männer ihrer Zeit aus. Sie lernte Griechisch, hatte mit 20 Jahren Platon und Nietzsche gelesen und übersetzte später die Kirchenväter. Ihr Hauptinteresse galt der Musik: sie sang, spielte Klavier, komponierte (mehr als 100 Lieder, einige Instrumentalstücke, einen Opernentwurf) und wollte eigentlich Dirigentin werden. Alma war Muse und Inspirationsquelle, hatte leidenschaftliche Affären mit Gustav Klimt und Oskar Kokoschka und war mit Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet. Mit Liedern von Alma Mahler: u.a. „Sommernacht“, „Die stille Stadt“ und Gustav Mahler: „Ich bin der Welt abhanden gekommen“, „Oft denk‘ ich, sie sind nur ausgegangen“ und „Liebst du um Schönheit“.
Zurück zur Natur
Veilchen, Rosmarin, Mimosen
Poetischer Streifzug durch das Gartenreich
Ein Garten gibt Trost im Kummer oder setzt unserer Zufriedenheit die Krone auf. Ein Park ist nicht nur eine Ansammlung von Blumen und Bäumen, sondern auch Ausdruck der Lebens- und Geisteshaltung seiner Schöpfer.Gartenlieder von Robert Schumann, Johannes Brahms, Hugo Wolf und Darius Milhaud. Gartentexte von Wilhelm Busch, Adalbert Stifter und Karl Foerster.
Ein schöner Wal mit blauen Augen
Betrachtungen über das Wasser
Wasser ist weit mehr als nur H₂O und in vielfacher Weise in Musik, Kunst und Literatur präsent. In unserem erfrischend vielfältigem Wasserprogramm hören Sie Lieder und Arien von u.a. Franz Schubert, Jean Gilbert, Johann Strauß und Jean Sibelius sowie Gedichte und Texte von Jaques Prévert, Barthold Hinrich Brockes, Friedrich Hebbel und Ernst Jandl.
Im Rosengarten von Sanssouci
Ein Spaziergang durch Potsdam und vier Jahrhunderte
Preußentum, Potsdamer Bürgersinn und die Liebe zu Architektur und Landschaftsgärtnerei bilden einen harmonischen Akkord, der in Deutschland seinesgleichen sucht. Auf unserem Spaziergang begleiten Sie liebevoll ausgesuchte Lieder und Arien aus vier Jahrhunderten, z.B. „Komm in den Park von Sanssouci“, „Lob Potsdams“, „Ein Märchenglück, ein Sommertraum“, „Lied der Nachtigall“ und das Märchen „Die Zauberin von Ferch“.
Ein Herbsttag, wie ich keinen sah
Eine literarisch-musikalische Herbstlese
Kommen Sie mit auf einen Herbstspaziergang mit Lyrik von Rainer Maria Rilke bis Heinz Erhardt sowie Musik von Joseph Haydn bis Werner Stamm. Es erklingen u.a. „Nun beut’ die Flur“, „Nun lohnet die Natur den Fleiß“, „Zufriedenheit“ und die „Schwips-Polka“. Sie besuchen mit Theodor Fontane „Herrn v. Ribbeck auf Ribbeck“, trinken Wein aus aller Herren Länder und beobachten in Wien "Zwei junge Paare" mit den Augen Peter Altenbergs.
Dynastien und Epochen
Kaiserwalzer
Ein festlicher musikalischer Abend rund um die Walzerfamilie Strauß.
Die Wiener Musikerfamilie hat durch ihr Wirken und Schaffen in rund 120 Jahren von der Gründung der ersten Kapelle durch Johann Strauß (Vater) bis zum Tod seines Enkels Johann (Sohn von Eduard Strauß) die Unterhaltungsmusik auf ein hohes Niveau gehoben. Berichte von Zeitgenossen und Anekdoten runden das schwungvolle Programm ab. Natürlich dürfen der „Kaiserwalzer“, „An der schönen blauen Donau“ und „Wiener Blut“ nicht fehlen. Der „Radetzkymarsch“, „Unter der Enns“ und „Nach Wien!“ werden Sie mitreißen!
Ich habe meine Zuversicht
Die Musikerfamilie Bach
Kaum eine Musikerfamilie hat eine so weitverzweigte, musikalisch hochbedeutsame Nachkommenschaft hervorgebracht, wie das in Mitteldeutschland – Thüringen und Franken – beheimatete Geschlecht der Bache. Der Musikerberuf wurde besonders im 17. und 18. Jahrhundert bei ihnen zur Tradition. Das Ansehen der Bachs in der Öffentlichkeit war so groß, dass weit bis ins 18. Jahrhundert alle Stadtpfeifer in Thüringen „Bach“ genannt wurden, auch wenn sie andere Namen trugen. Wollte man zu irgendeinem Anlass einen Musiker engagieren, ging man einen „Bach“ fragen. So wurde dieser Name zum Synonym für Musiker schlechthin. Im Mittelpunkt dieses Programms steht Vokalmusik von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian. Sie hören geistliche und weltliche Lieder sowie Arien aus Kantate, Oratorium und Oper. Anekdotisches und Beiträge aus Briefen und Zeitzeugnissen runden das Programm ab.
Perücken, Putten, Parasiten
Mensch und Künstlertum im barocken Zeitalter
Das Zeitalter der rauschenden Feste, der höfischen Prachtentfaltung und der prangenden Musik (Ende des 17. bis zum 18. Jahrhundert) beschäftigt uns bis zum heutigen Tag. Nicht alles an dieser Zeit war barock, aber vieles ist es noch heute. Und wie stand es um den französischen König Ludwig XIV.? Der Dichter „wußt's genau./ Er strahlte wie die Sonne,/er roch wie eine Sau!" (Womit zart angedeutet wird, dass unter den vielen Perücken zahlreiche Parasiten hausten.) Der Barock ist der letzte große gesamteuropäische Stil, der alle Lebensbereiche erfasste. Er verkörpert Kraft, Bewegung, Leidenschaft und Pathos. Mit Musik von Reinhard Keiser, Johann Joseph Fux, Antonio Caldara, Georg Friedrich Händel, Carl-Heinrich Graun, Jean Baptiste Lully und Rudolf Gäbler. Außerdem Lyrik und Prosa von Martin Opitz, Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Barthold Hinrich Brockes, Jean Baptiste Poquelin Molière und Patrick Süßkind.
Zu Besuch bei unseren Nachbarn
Vive la France!
Brücken über den Rhein
Die geistige Welt des 18. Jahrhunderts war französisch. Dementsprechend wurde die deutsche Sprache gering geschätzt. Sogar Friedrich II. von Preußen sprach Deutsch nur mit seinen Lakaien und seinen Hunden. Das Verhältnis verschlechterte sich dramatisch nach den Napoleonischen Kriegen. Die Feindseligkeit brachte groteske und künstlerisch wenig wertvolle Auswüchse hervor. Erst nach 1945 besserte sich das Verhältnis. Vor allem haben Respekt und Hochachtung zu wechselseitiger Beeinflussung und Bereicherung französischer und deutscher Künstler geführt. Sie hören Texte, Gedichte, Lieder und Arien von diesseits und jenseits des Rheins, u.a. von Adelbert von Chamisso, Paul Verlaine, Heinrich von Kleist, Charles Gounod, Heinrich Mann, Ludwig van Beethoven, Gustave Charpentier, Jaques Offenbach und Richard Wagner.
An Russland muss man einfach glauben
Ein Abend über Russlands Menschen, Künstler und die russische Seele
„Russland ist mit dem Verstand nicht zu messen, an Russland muss man einfach glauben!“ Dieser Satz stammt von dem Dichter Fjodor Tjutschew, der im Russland des 19. Jahrhunderts u.a. als Zensor tätig war und es also wissen musste. Mit den Widersprüchen der russischen Seele, dem unmittelbaren Nebeneinander von Barbarei und Unwissenheit auf der einen und hohem Künstlertum auf der anderen Seite, haben sich schon viele Betrachter auseinandergesetzt, und immer hat es Kopfschütteln und Befremden darüber gegeben. Es wird geladen zu russischen Volksliedern, Musik von Peter Tschaikowski, Michail Glinka, Modest Mussorgski und Dmitri Schostakowitsch sowie Gedichten und Prosa von u.a. Alexander Puschkin, Iwan Krylow, Jewgeni Jewtuschenko, Michail Sostschenko, Wladimir Majakowski und Michail Bulgakow.
Weiße Nächte
Poetische Souvenirs aus Skandinavien
Es gibt eine magnetische Anziehungskraft des Nordens: Hinauf in die Einsamkeit der finnischen Seen, die majestätische Welt der norwegischen Fjorde, die Freundlichkeit der dänischen Sandstrände, die Stille der Wälder Mittelschwedens und das Leuchten der Mitternachtssonne am Nordkap. Wenn dann im Juni in den weißen Nächten die Sonne nur kurz hinter dem Horizont verschwindet, so dass man auch nachts kein künstliches Licht braucht, breitet sich über dem europäischen Norden eine ganz eigene verzaubernde Stimmung aus. Sie werden entführt nach Skandinavien und machen eine Nordlandfahrt eigener Art, ein Gesang von Schären, den hellen Nächten, dem Leuchten der See und vom Leben, Lieben und den nordischen Trinkgewohnheiten. Sie hören Lieder von Carl Michael Bellman, Edvard Grieg,
Niels W. Gade, Ole Olsen, Ture Rangström, Jean Sibelius, Christian Sinding, sowie schwedische, norwegische und finnische Volksweisen. Gedichte und Szenen von Ingmar Bergman, Knut Hamsun, Ludvig Holberg, Ludwig Holstein, Henrik Ibsen und August Strindberg.
Ein Romantiker aus dem Norden
Der schwedische Komponist Ture Rangström
Ture Rangström (1884-1947) war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten der schwedischen Musikgeschichte. In Mitteleuropa nahezu unbekannt, stellen wir sein Werk den beiden nordischen Großmeistern Jean Sibelius und Edvard Grieg gleichberechtigt zur Seite. Leben, Liebe, Tod, das Meer: die elementaren Dinge des Daseins sind seine Themen. Die Begegnung mit diesem Komponisten, der ca. 250 Lieder, drei Opern und vier Sinfonien geschrieben hat und selbst Sänger war, ist eine bewegende und beglückende neue Erfahrung. Dazu hören Sie vierzehn Lieder und kurze CD- Einspielungen, Textbeiträge von Puccini und Beethoven, eine Szene aus seiner Opernvorlage „Die Kronenbraut" von August Strindberg und Biografisches, auch über Rangströms Lieblingsdichter Bo Bergman.
Symphonie fantastique
Hector Berlioz und die Erfindung der Klangfarbe
Berlioz (1803-1869) ist der Schöpfer des modernen Symphonieorchesters. Die Werke von Franz Liszt, Richard Wagner und Richard Strauss sind ohne ihn so nicht denkbar. Er beschäftigte in seinen Orchesterwerken riesige Heerscharen von Instrumentalisten, er erfand neue ungeahnte Instrumentaleffekte und schuf die erste Instrumentationslehre. Er war exaltiert, aufbrausend und egozentrisch. Und führte ein Leben, das in seiner Summe an eine Shakespeare’sche Tragödie erinnert. Sie hören Arien aus „Benvenuto Cellini", „Beatrice und Benedict", „Die Trojaner" und „Fausts Verdammung", drei Lieder nach Théophile Gautier und Arien von Luigi Cherubini und Christoph Willibald Gluck.